Siem Reap

Zurück im Königreich ist  Siem Reap die nächste Station; denn Kambodscha ohne  Angkor Wat dat geht nicht; und es lohnt sich.                                                                                                               Eine ausgedehnte Waldfläche voller Tempelruinen beeindruckt einerseits durch die Ausmaße und andererseits im Kleinen durch viele phantasievolle Details, einerseits durch stilisierte großvolumige Darstellungen und ebenso durch naturgetreue Filigranarbeit.                  **–> Angkor Gesamtgebiet**
Da das Baumaterial ‚Stein‘ den religiösen Baumeistern vorbehalten war, ist leider von den sonstigen weltlichen ehemaligen Bauten und Palästen nichts für die Nachwelt erhalten.                                          Lange Zeit war vor langer Zeit die Gegend hier ein Oberzentrum weltlicher, geistiger und religiöser Kultur. Der Name Angkor Wat steht stellvertretend für eine Vielzahl von Tempelanlagen und ehemaligen Herrschaftssiedlungen die hier in der Gegend heute zu besichtigen sind. Wie etwa Angkor Thom mit Bayon, Baphuon u.v.m., Ta Prohm, Banteay Kdei, Sra Srang usw. In gewisser Weise spannt sich ein Bogen zu den Tempelanlagen in Indonesien bei Yogyakarta, die am Anfang der Reise faszinierten. Teils zu Fuß, teils mit dem Tuk-Tuk gestaltet sich die Besichtigung schnell zu einem ausgefüllten Tagwerk.

**die Bilder**

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Über Phnom Penh geht’s ruckzuck weiter mit dem Bus nach Vietnam.

Laos

Laos nennt sich selbst das „Vergessene Kleinod“ ; the „hidden jewel“; durchzogen von teils bizarrer Landschaft und undurchdringlichem Urwald legt das Land grossen Wert auf die Betonung auf Umweltverträglichkeit von Wirtschaft, Industrie und Tourismus, obwohl ein permanenter Dunstschleier durch Klima (Hitze und Feuchtigkeit) und Brandrodung über weiten Teilen liegt,
Luang Prabang eine Tempelstadt, UNESCO – Weltkulturerbe, einst religiöses Zentrum der hiesigen Variante des Buddhismus, mit entsprechenden Bauten und Kulturdenkmälern liegt am Zusammenfluss von Nam Khan River und Mekong und entwickelt sich immer mehr zu einem besuchenswerten Tourismuszentrum. Alles geht sehr ruhig und bedächtig voran, kein wildes Gehupe, sogar tuk-tuk und Mopeds sind leiser .                                **Luang Prabang Bilder**

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Nach 10-stündiger Busfahrt (knapp 400 km) über Die Nationalstrasse 13 vorbei an Vang Vieng mit einem Express „Comfort“- Bus geht’s in die Hauptstadt, nach Vientiane .          Für hiesige Verhältnisse ein sehr komfortables Fahrzeug und wesentlich vertrauenswürdiger, als die lokalen Gefährte, die dem Anschein nach eine alsbaldige mechanisch-materielle Desintegration befürchten lassen. Auch Vientiane erfreut sich einer ruhigen und behäbigen Lebensart, keine Wolkenkratzer, kein Fernsehturm, kein Riesenrad. Die Metropole, wo noch überall der französische Einfluss zu spüren ist, hat die Ausstrahlung einer provinziellen Kleinstadt aber auch zahlreiche religiöse und kulturhistorische Bauten und Anlagen, deren architektonische Feinheiten und spirituelle Besonderheiten sich einen Fremden wie mir oft nur partiell erschließen. Das einzig gefährliche und überraschende sind die unvermittelt auftretenden Löcher in den Bürgersteigen, wobei selbige bereits frühabends ‘hochgeklappt‘ werden.. Der Mekong, der über eine weite Strecke die natürliche Grenze zu den Nachbarstaaten bildet, ist jetzt zum Ende der Trockenzeit, mehr gemächliches Rinnsal als pulsierende Lebensader.                                                    **Vientiane Bilder**

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Phnom Penh

Im Zentrum Phnom Pens‘  konzentriert sich fast alles, was man als Besucher so besichtigen sollte:
Uferpromenade am Tonle Sap (Nebenfluß des Mekong), Königspalast mit Emerald Buddha  – auch wegen der silbernen Bodenfliesen die Silberne Pagode genannt – Wat Botum, Wat Phnom, Wat Ko und wat sonstnoch.
Das Land ist noch intensiv mit der Verarbeitung seiner bewegten und aufwühlenden Vergangenheit mit Kolonialisierung, Kriegen, Besatzung, Bürgerkrieg usw. beschäftigt. Mehrere Prozesse die z.Zt. gegen ehemalige Führungsmitglieder der Roten Khmer wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit eröffnet werden, sollen mit zum bewältigen dieses Traumas beitragen-siehe auch –>**Indochinakrieg**

Die „Killing Fieldes“ –>*mehr Info* als eindrucksvolles Mahnmal lassen die Vergangenheit nicht vergessen.. Der Alltag mit seinen überall sichtbaren Sorgen und Nöten beschäftigt die Menschen.
Ein Bummel über den lokalen Markt ist insbesondere in der Lebensmittelabteilung, bei Fleisch, Wurst und Fisch eine Herausforderung für die Nase und ein Prüfstein für den Geruchsinn, verstärkt dadurch, dass der weltweite Siegeszug des Mülleimers einen grossen Bogen um Teile dieser Stadt macht.                                                         **Phnom Penh Bilder**

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Und wenn ich schon mal in der Gegend bin, werde ich einen kurzen Abstecher ins Nachbarland, die Demokratische Volksrepublik Laos machen.

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur   ist zu einer festen Größe im fernöstlichen Gefüge geworden und repräsentiert einen Staat, der in den letzten Jahren zu einem relativ stabilen und erfolgreichen Zentrum gewachsen ist. Symbolisch und nicht ohne Stolz wird auf das weltbekannte „Wahrzeichen“, die Petronas Twin Towers verwiesen; mit ein wenig Wehmut gepaart, weil sie nur für kurze Zeit die höchsten Gebäude der Welt waren. Sie sind aber trotzdem eine architektonisch imposante Erscheinung, zusammen mit dem sie umgebenden Kuala-Lumpur-Convention- Center. Vor Jahren war hier noch ein Park mit der Pferderennbahn mitten in der Stadt.

Es war wiederum interessant, beim abgehen „alter“ Wege die Entwicklung der letzten Jahre zu beobachten. Wie so oft paart sich modernste Architektur und Technik mit traditioneller Lebensweise und malayischem Alltag. Eine immer wieder interessante Mischung.
Mal sehen, was mich die nächsten Tage in Cambodia erwartet.
**die Bilder**

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Tioman – Island

Von Singapur mit dem Bus über Johor Bahru bis Mersing an Malaysias Ostküste und dann mit der Fähre zur Insel. Keiner weiß so genau, wann das Schiff ablegt, da der Fahrplan von Ebbe und Flut und von der Anzahl der Passagiere abhängt. Aber irgendwie klappt alles wunderbar, wenn man die nötige Zeit einkalkuliert und sich in fernöstlicher Gelassenheit übt.                                 Tioman wird oft als exotisches Kleinod beschrieben und nicht selten zu den schönsten Inseln gezählt. Das erkannten schon in den Fünfziger – Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Produzenten aus Hollywood und drehten hier Teile des Filmes „South Pacific“. Heute ist Tioman zwar eine Insel die vom Tourismus lebt, aber dies in sehr gemächlichem Rhythmus und begrenztem Umfang. Also geeignet, um zwischen durch ein paar Tage zu relaxen, bei wunderbarem frühsommerlichem Wetter; auch wenn das Paradies zwischendurch mal weint, wenn zur Mittagszeit, zum tropenüblichen Regenschauer, sich die Schleusen des Himmels öffnen.
Wiederum mit Fähre und Bus geht’s weiter nach Kuala Lumpur.
**Insel – Bilder**

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