Yogyakarta (Yogja)

Ich habe meine schwäbische Sparsamkeit über Bord geworfen und mir zwei Zugtickets für mich und mein Gepäck (wegen der Bequemlichkeit im vollbesetzten Abteil) geleistet und dafür glatte 400000.– Rupiahs hingelegt, aber für die 8-stündige Fahrt durch Reisfelder und vulkanisches Gebirge nach Yogja schien mir das angemessen. Hier geht es etwas gemächlicher zu und die Stadt und Umgebung hat auch einige historisch/religiöse Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der Sultanspalast (Kraton); der große Platz davor wird gerade von den Wahlkämpfern für eine Rede des Sultans Hamengkubuwono X. vorbereitet; er will bei den Wahlen 2009 Präsident Indonesiens werden und soll dafür natürlich bestens geeignet sein(sagt man).Also weiterbeobachten und die Weltpresse dazu verfolgen. Das Fort (Benteng Vredenburg); ein Wasserschloss (Taman Sari), ehemaliges Lustschlösschen der Sultane und Kolonialherren und in der Umgebung die historischen buddhistischen und hinduistische Tempelanlagen. Allen voran Borobudur (buddhistisch)**mehr Info**(ca.750-850 erbaut), über tausend Jahre unter der Asche und Lava der heute noch aktiven Vulkane Merapi (2914 m) und Mt. Merbabu (3142 m) verschüttet , sowie Prambanan,(hinduistisch) **mehr Info**(9. Jh.), beim Erdbeben 2006 beschädigt und zur Zeit im Wiederaufbau.  **hier die Bilder dazu**

Die Weiterreise ist per Luftweg geplant, da die Zug/Busverbindungen sehr langwierig sind und oft nachts stattfinden. Surabaya lasse ich “links“ liegen; das schönste an der Stadt soll der wohlklingende Namen sein.

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