Vorbei an einigen Kratern (Henbury Meteorite) ,die durch Meteoriteneinschläge entstanden sind, geht es nach Marla meinem Ausgangsort für die Tour durch das Outback des nördlichen Teils Südaustraliens. Das verschlafene 300 Seelen Örtchen ( wo sind die nur alle?) konzentriert sich hauptsächlich um das typische Roadhouse, in dem alle Funktionalitäten gebündelt sind. Für eine Nacht geht’s. Die Entfernungen, die angegeben werden, sind nicht die für die nächstgrößere Ortschaft, sondern für die einzige Siedlung auf dem Wege. Der Oodnadatta-Track führt erstmals zum Pink-Roadhouse, dem ehemaligen nördlichen Ende der alten Ghan-Railway. Dann geht’s weiter auf ähnlichem Untergrund nach Coober Pedy, (kommt von kupa piti – weisser Mann im Loch) einer Kleinstadt, die sich das größte Opal-An -(bzw.Ab-)Baugebiet der Welt nennt. Die meisten arbeiten unter Tage und viele wohnen auch wegen der großen Hitze so. Wohnungen, Geschäfte, Hotels und Kirchen, vieles “Underground”. Der Weg hier her und weiter nach Williams Creek und Marree führt weitgehend durch karges Land, das aber irgendwie durch den Nuancenreichtum der weitläufigen Landschaftsformen und Bodenbeschaffenheit beeindruckt. Auch Wüste hat ihre Reize. Der Fahrbahnuntergrund wechselt mal abrupt, mal fast unmerklich von Geröll, über roten lehmartigen Untergrund bis zu feinem weissen Sand, der insbesondere bei Windverwehungen ziemlich anstrengend zu befahren ist. **zu den Bildern**
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