Alice Springs und drum rum

Normalerweise sollte es um diese Jahreszeit hier strahlenden Sonnenschein mit Temperaturen gut über 35°C haben, aber heftige Regenfälle mit Gewittern und ein Temperatursturz auf ca. 20° haben aus dem “Red Centre” zur Zeit ein “Wet Centre” gemacht. Auch hier spricht man von Klimaveränderungen. So musste ich meine Reisepläne etwas den Witterungsbedingungen und notgedrungen den Straßenzuständen anpassen. Einige Straßen waren wegen Überflutung gesperrt oder nicht passierbar. Aber Alice Springs selbst hat auch einige besuchenswerte Orte, an denen man die Schlechtwetterperiode überbrücken kann. Mehrere Museen, Ausstellungen und örtliche Besonderheiten lassen keine Langeweile aufkommen; wie etwa eine Basisstation der “Royal Flying Doctor Services” oder der “ School of the Air”. Bei letzterer werden die in der Gegend weit verbreitet lebenden Schüler über Funknetze unterrichtet. Die Umgebung wird hauptsächlich von den McDonnell Ranges geprägt, einem Gebirgsrücken in ost/westlicher Richtung. Dieser wird dann öfters in Nord/Südrichtung von sehenswerten Durchbrüchen, Schluchten, felsigen engen und tiefen Tälern durchbrochen. Ansonsten viel, viel weites Land mit lästigen Fliegen 🙁 (Der ‘Australien Salute’ ist keine Begrüßungsformel, sondern nur die Handbewegung vor dem Gesicht, um die Mücken zu verjagen) und dieser komischen Linksfahrerei 🙂 .
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