An der Westküste entlang bis Haarst führt der Weg dann ins Landesinnere über den Haastpass zum Lake Wanaka und vorbei an Wanaka nach Queenstown, der Actionmetropole der Südinsel. Hier kann man alles betreiben, was der Mensch so braucht, Bungeespringen, River-Rafting, Paragliding, Jetboat fahren, 4-wheel-xcountry u.v.m. und im Winter geht das Ganze dann auf Schnee weiter. Wem das alles noch nicht reicht, der kann hier in der Gegend die Schau- und Drehplätze für die „Herr der Ringe“ Filme besuchen. Das führt natürlich dazu, dass die Ursprünglichkeit oft den touristischen Bedürfnissen geopfert wird.
Nachdem bei den Gletschern das Wetter noch super war, musste ich die nächsten Tage mit tiefhängenden Wolken, Wind und Regenschauern teilen. Auf Regen folgt Sonnenschein, so dass im Fjordland bei Te Anau und insbesondere beim befahren des Milfordsounds (dieser ist in Wirklichkeit kein Sund, sondern ein Fjord) der Himmel wieder sein freundlichstes Gesicht zeigte. Die Südküste ist insgesamt etwas rauer, frischer und stürmischer als die übrigen Gebiete was aber sehr gut zur Landschaft passt. Vorbei an Invercargill, der schottisch geprägten südlichsten ( und zugleich westlichsten) Stadt geht es am südlichsten Südzipfel der Südinsel mit Blick auf Stewart-Island weiter bis nach Dunedin einer ebenfalls stark von schottischen Vorbildern geprägten Stadt. Der Name ist die gälische Übersetzung von Edinburgh was diesen Eindruck noch verstärkt. Vorgelagert ist der Stadt und dem Hafen die Otago Peninsula, die somit Dunedin einen natürlichen Schutz bietet.
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