Ein kurzer zweitägiger Abstecher, nach neunstündigem Flug, ins Sultanat Brunei **–>mehr Info** auf Borneo, es lag gerade so am Weg, führt in die Hauptstadt Bandar Seri Begawan (BSB). Es ist immer schade, wenn man nur kurz in einem Lande weilt, da dann nur ein oberflächlicher Eindruck mitgenommen werden kann. Aber die Zeit wird langsam knapp und so muss ich eine Zahn zulegen. Der überall gegenwärtige Sultan Hassan al-Bolkiah **–>zum Sultan** herrscht in absoluter Monarchie auf islamischer Basis. Der durch Öl zu Reichtum gekommene Kleinstaat,( Die Firma mit der Muschel im Wappen ist auch allgegenwärtig) , lebt gemächlich in relativem Wohlstand. Der Herrscher wird schon wissen, was für seine Schäfchen gut ist. Viel Gold und Marmor, jede Menge Moscheen, wahrscheinlich für jeden Sultan eine – z.Zt. Herrscht der 29. – keine Steuern, keine Abgaben, freie Krankenversorgung und Schulbildung, ein in dieser Gegend, ungewöhnlicher Mindestlohn u.v.m. gibt den Einwohnern zumindest das Gefühl von Wohlstand und Zufriedenheit. Die Stadt ist überschaubar und eine kleine Bootsfahrt bis zu einer Horde Langnasenaffen (im Volksmund Dutch-Monkeys) bringt eine gewisse Übersicht über die Gegend. Der Bootsmann hat natürlich – nur für mich – die schönste Route, den besten Preis, das beste Boot. – Auch der Muselmann hat Humor. Der Sultan selbst lebt gut geschützt und versteckt in einem parkähnlichen Gelände unweit der Stadt mit seiner Grossfamilie im 1700 Zimmer-Palast, in krassem Gegensatz zu den Bewohnern des Wasserdorfes Kampung Ayer unweit davon an den Ufern des Brunei-Rivers. **Die Brunei – Bilder**
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Nach einem Zweistundenflug hat mich Singapur „aufgesogen“.
Dieser flächenmäßig kleine Stadt-Staat hat wirtschaftlich für die Region grosse Bedeutung und spielt auch weltweit im Konzert der Wirtschaftsmächte ein nicht unbedeutende Rolle. Hier alles vertreten, was man sich nur denken kann . Menschen aus allen Teilen der Welt, ihre Kulturen, ihre Sprachen; fast sämtlich Firmen und Banken haben hier Niederlassungen und selbstverständlich auch alle Nahrungs- und sonstige Ketten sind hier vertreten. Überall wird gehandelt gekauft, verkauft, ge-shopped, flaniert, telefoniert, palavert und abends lädt die Stadt zum Essen und Ausgehen vom vornehmsten Lokal, bis zum einfachen aber schmackhaften „local food“ ein. Es wird nie langweilig. Beim begehen „alter“ Pfade muss man doch feststellen, dass sich in so einer Stadt in relativ kurzer Zeit doch sehr viel verändern kann. Man kann die „Welt“ einfach nicht alleine lassen. **die Bilder**
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Morgen geht’s auch schon wieder weiter, zur Pulau Tioman in Malaysia.