Sydney

Der größte und wohl bekannteste Ort des Kontinents, eine quirlige Millionenstadt, die teilweise 24 h geöffnet hat, „lebt“ zumindest optisch natürlich von seiner Lage am Meer und seinem Hafen mit der Harbourbridge und dem weltbekannten Opernhaus, vom Dänen J.Utzon (gest.2008) 1957 entworfen und 1973 eröffnet.                  Dieses Gebäude, ist schon eine geniale Konstruktion, das immer wieder neue Perspektiven und Motive bietet und mit seiner Form an Segelschiffe erinnern soll.                Gleich zu Anfang habe ich mir einen DayTripper geholt, (keine Angst, das ist keine Krankheit) so heißt hier die Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel, mit der man kreuz und quer alle Busse, Bahnen und Fähren der Stadt benutzen kann. Eine bequeme Art, die Stadt zu erkunden. Natürlich trifft man auch hier auf eine moderne Skyline, mit Banken und Büros im Zentrum, aber es gibt auch noch reichlich Grünflächen und Parks, in denen die Menschen etwas zur Ruhe kommen können.                                                      Stadt am Meer in diesen Breitengraden heißt natürlich Strand satt und mit der hiesigen Lebensart und den bekannten Beaches, wie Bondi- oder Manly- hat Sydney eine starke Anziehungskraft für junge Menschen, die hier, aus der ganzen Welt kommend, anzutreffen sind. Mit Ausflügen in die Umgebung, wie die Blue Mountains, oder dem Hawkesbuy River kann man schnell der Großstadt entfliehen. Wie ein Magnet zieht die Stadt zu Sylvester/Neujahr die Menschen an und mit dem Großfeuerwerk am Hafen wird das Ereignis auch entsprechend gefeiert. (–> Sylvester-special)

***Die Sydney-Bilder**

[nggallery id=19]

Great Ocean Road

Erstaunlicherweise und irgendwie seltsam; immer wenn man an die Küste kommt, stößt man auf Meer.
„It’s time to discover the breath-taking coastline of south-west Victoria. Travel one of the world’s most scenic roads through an extended area that includes the world-famous Twelve Apostles, the Otways rainforest, Bells Beach, on the Surf Coast, and the Great Ocean Road itself.“
So der offizielle Werbetext.
Südwestlich von Melbourne, an Geelong vorbei, auf dem Highway 100, beginnt bei Torquay, der ultimativen Surferstadt, diese Küstenstraße, die ihren Namen zu Recht trägt. Von heimgekehrten Soldaten nach dem 1. Weltkrieg als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gebaut trennt und verbindet gleichermaßen das „Hinterland“ vom Southern Ocean.
Bis zur Shipwreck-coast nach Warrnambool führen fast 25o km entlang der Küste, die immer wieder an malerischen Aussichtspunkten unterbrochen werden können. In einem Eukalyptuswäldchen habe ich mich dort mit den Koalas getroffen, die fast regungslos (meine Schwestern und Brüder im Geiste) und kaum zu sehen in den Astgabeln ruhten.
An dieser Küste soll das Surfen angeblich durch schiffbrüchige, die sich auf Holzplanken an Land retteten, erfunden worden sein. Genug Schiffe sind an diesem wilden Küstenabschnitt im Lauf der Jahre auch gestrandet. Viele Buchten und Felsen tragen entsprechende Namen.
Bekannt sind auch die Felsformation der sogenannten 12 Apostel, von denen allerdings nur noch 8 vorhanden sind. Vier von den Burschen haben anscheinend keinen Bock mehr gehabt jahraus, jahrein Wind und Wetter zu trotzen und haben sich in den schier unendlichen Weiten der südlichen Weltmeere verflüchtigt…. Ähnliches Schicksal erlitt vor ein paar Jahren die sogenannte „Londonbridge“. Einfach wech.

***zu den Bildern***

[nggallery id=17]

Melbourne

Die wohl europäischste (englischste) Stadt Australiens befindet sich im ewigen Prestigeduell mit Sydney und rühmt sich des Vorteils einmal für kurze Zeit Hauptstadt gewesen zu sein, bevor Canberra Regierungssitz wurde. Die Stadt, von der behauptet wird, man könne an einem Tag vier Jahreszeiten erleben ( außer dem Winter war auch alles vorhanden), liegt am nördliche Rande der Port Phillip Bay, an den Ufern des Yarra- Rivers. Sie rühmt sich die Finanz und Kulturmetropole zu sein und wahrscheinlich nicht mal zu Unrecht.                                                                                                                                                    Da die neuere (weiße, europäische) Geschichte hier erst Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt, stammt auch fast alles, was als historisch bezeichnet wird aus dieser Zeit und die dazugehörigen Gebäude ähneln sich sehr stark im Baustil. Viele Museen, alte und neue und Galerien sind selbst als “Kunst am Bau” anzusehen. Es gibt ja keine zu besichtigende Antike oder mittelalterliche Burgen und Schlösser und die Geschichte der einheimischen Bevölkerung ist lange todgeschwiegen worden. Der Zugang dazu ist heutzutage immer noch sehr schwierig. Vieles ist also mit den britischen Royals verbunden, was bei der räumlichen Entfernung zum Königshaus keine wirkliche Bedeutung für das moderne Australien hat. Hinter einem mit Hochhäusern bepflasterten Zentrum breiten sich übergangslos kilometerweit die fast dörflichen Ansiedlungen der Vorstadt aus. Einen gute Überblick gibt es vom 88. Stockwerk des Eureca-Towers.        Eine besondere Attraktion ist dabei der ausfahrbare, mit Glasboden versehene Aussichtsblock. Leider darf in dem Quader selbst nicht fotografiert werden; man muss die offiziellen Fotos teuer kaufen.

In und am Olympic Center (1956) ist alles versammelt was man so kennt: Aquatic-Center, Rod Laver – Arena (Tennis) , Albert-Park (Formel 1) Cricketground ,Footballstadion und viele andere Sportstätten, da sich die Menschen hier als ziemlich sportbegeistert und wettfreudig erweisen. Der Tag des Melbourne-Cups im November (Pferderennen) ist halb-offizieller Feiertag und das Arbeitsleben kommt für ein paar Minuten zum Stillstand. Heiligabend war dann Open-Air im Park angesagt: “Christmas-Carols by Candlelight”, mit abschließendem Feuerwerk. Naja, Geschmacksache, aber wenn man schon mal da ist…..

*** Die Fotos ***

[nggallery id=16]